Zum Inhalt springen

Was gegen die Mitgliedschaft in einem Cannabis-Club spricht

Fleißiger KauzArchiv · redaktionell

Was war bei euch bisher der Grund, nicht beizutreten?

Alter SämlingArchiv · redaktionell

Ich bin medizinischer Patient. Bei den Clubs warte ich noch ab, bis die wirklich auch angebaut haben.

Später KeimlingArchiv · redaktionell

Schlechte Qualität, keine Sortenauswahl, schlechte Anbindung, keine echte Community, manche zu teuer – und ich baue nicht wegen der Droge an, sondern weil ich die Pflanze mag.

Heller DaumenArchiv · redaktionell

Gegenfrage: wofür? Mit etwas Geschick decke ich mit meinen drei erlaubten Pflanzen meine 50 erlaubten Gramm im Monat problemlos ab. Ganz legal natürlich nur, wenn du jeden Monat eine erntest, sonst hast du ohnehin viel zu viel und musst vernichten.

Soll ich dafür Mitgliedsbeitrag zahlen, nur um jeden Monat einen Steckling zu bekommen?

Eigentlich lohnt sich das nur für Gelegenheitskiffer oder für Leute, die keine Möglichkeit zum Eigenanbau haben. Und dann muss ich mich noch mit Namen und Adresse registrieren lassen, herzlichen Glückwunsch.

Fleißiger KauzArchiv · redaktionell

„Schlechte Qualität" ... Gibt es überhaupt schon Anbauvereine, die geerntet haben? Egal ob Spitzenqualität oder „deutsche Hecke".

Später KeimlingArchiv · redaktionell

Weltweit gibt es schon tausende Anbauvereine, ja.

Später KeimlingArchiv · redaktionell

Ich kenne bisher zwei Vereine, die das völlig unterschiedlich handhaben.

Der eine ist kostenlos und macht alles allein.

Spenden darfst du, musst du aber nicht.

Wer nicht spendet, zahlt beim Einkauf mehr: 12 € statt 7 €.

Für 50 Gramm zahlst du also 600 Kröten. Auf dem Schwarzmarkt kommt man deutlich! günstiger weg.

Zur Auswahl stehen vier Sorten.

Beim anderen zahlst du einen Mitgliedsbeitrag in unbekannter Höhe und musst selbst pflegen.

Fleißiger KauzArchiv · redaktionell

Ich meine in Deutschland.

Mitglied aus dem ForenarchivArchiv · redaktionell

Mein Anbauverein besteht aus drei Pflanzen und mir als Besitzer, Präsident und Mitglied. 😀 😀

Früher ErntehelferArchiv · redaktionell
Was war bei euch bisher der Grund, nicht beizutreten?

Ich halte es einfach für nicht notwendig und für viel zu bürokratisch.

Lockerer WurzelzwergArchiv · redaktionell

In Berlin gibt es etliche Clubs. Für die Mitgliedschaft verlangen die meisten einen Jahresbeitrag in unterschiedlicher Höhe, einige zusätzlich eine Aufnahmegebühr. Bei manchen kann man sich sofort anmelden, bei anderen sich nur auf eine Warteliste setzen lassen.

Ich finde das Ganze sehr undurchsichtig. Nirgends finde ich einen Hinweis darauf, ab wann geerntet wird und wann man mit ein paar Gramm rechnen kann.

Ich würde ja gern einem Verein beitreten, aber mir ist das Risiko zu hoch, Mitgliedsbeitrag und Aufnahmegebühr zu zahlen und dafür nichts zu bekommen. Die aktuelle Bundesregierung will das Gesetz ja wieder abschaffen.

Freier MondgärtnerArchiv · redaktionell

Gerade in kleinen und mittelgroßen Städten müssten viel mehr Cannabisclubs entstehen. Nach fast 1,5 Jahren geht da viel zu wenig ...

Wie seht ihr das?

Früher ErntehelferArchiv · redaktionell
Gerade in kleinen und mittelgroßen Städten müssten viel mehr Cannabisclubs entstehen. Nach fast 1,5 Jahren geht da viel zu wenig ... Wie seht ihr das?

Ich glaube, unter den derzeitigen Regeln passiert das nicht. CSCs müssen einfach viel zu viele Hürden nehmen, dürfen nicht werben und so weiter.

Für Konsumenten ist es viel einfacher, über Online-Apotheken zu beziehen oder selbst drei Pflanzen anzubauen.

Freier TopfguckerArchiv · redaktionell

Bei mir sind es mehrere Gründe:

• Entfernung: Der nächste Social Club ist mir viel zu weit weg. Ich habe kein Auto, und nur um mein Oregano zu holen fünfmal mit Bus und Bahn umzusteigen und pro Weg 2 1/2 Stunden unterwegs zu sein, ist mir zu viel.

• Mitgliedsbeiträge: Beitrag und Anmeldegebühr sind mir zu teuer.

• Auswahl: Der Social Club, der mir am nächsten liegt, hat außerdem nur zwei Sorten zur Auswahl.


Anmelden und antwortenMitlesen geht auch ohne Konto.